Das Onlineverfahren

Mahnverfahren per Internet

Im automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren ist der einfachste Weg der Kommunikation mit dem zuständigen Mahngericht der elektronische Datenaustausch (EDA). Dabei werden Anträge auf Erlass eines Mahn- oder eines Vollstreckungsbescheids mit einer geeigneten Software in Form von Datensätzen erzeugt, die direkt beim Mahngericht eingespielt werden können.

Bisher erfolgte der EDA hauptsächlich durch den Austausch von Datenträgern zwischen Antragstellern und Gerichten. Schneller und kostengünstiger ist jedoch der Datenaustausch über das Internet. Seit einiger Zeit gib es daher ein Verfahren, welches einen solchen web-basierten Datenaustausch zwischen Gerichten und Antragstellern ermöglicht. Mit diesem Verfahren lassen sich die mit der Mahnsoftware erstellten Datensätze signieren, verschlüsseln und an das Mahngericht schicken.

Die Kanzlei Striegel & Kiau ist bei den folgenden zentralen Mahngerichten zum automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren per Internet zugelassen:

  • AG Bremen
  • AG Coburg (zuständig für Bayern)
  • AG Euskirchen und AG Hagen (zuständig für Nordrhein-Westfalen)
  • AG Hamburg (zuständig für Hamburg u. Mecklenburg-Vorpommern)
  • AG Hünfeld (zuständig für Hessen)
  • AG Mayen (zuständig für Rheinland-Pfalz und das Saarland)
  • AG Schleswig (zuständig für Schleswig-Holstein)
  • AG Staßfurt (zuständig für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen)
  • AG Stuttgart (zuständig für Baden-Württemberg)
  • AG Uelzen (zuständig für Niedersachsen)
  • AG Wedding (zuständig für Berlin und Brandenburg)

Bei den genannten Gerichten werden die übermittelten Daten oft bereits am nächsten Tag verarbeitet.