Vorteile des Onlineverfahrens

Auf einen Blick

Die Vorteile des beschriebenen Verfahrens bestehen für Sie als Gläubiger offener Forderungen insbesondere in den folgenden Punkten:

Zeitersparnis

Sobald die zur Erwirkung des Mahnbescheides erforderlichen Daten eingehen, werden diese in eine spezielle Mahnsoftware übertragen, der Mahnbescheid erstellt und an das zuständige Gericht gesendet. Handelt es sich dabei um ein Gericht, welches das automatisierte Mahnverfahren anwendet, wird der Antrag in der Regel innerhalb weniger Tage bearbeitet, der Mahnbescheid erlassen und an den Schuldner versendet.

Arbeitsaufwand

Spart das automatisierte Mahnverfahren in der Regel gegenüber dem "Papier"-Formularverfahren erhebliche Zeit, so stellt die Übermittlung der zur Erwirkung eines gerichtlichen Mahnbescheides erforderlichen Daten über das Internet eine weitere Vereinfachung und Zeitersparnis dar. Der persönliche Besuch eines Rechtsanwaltes entfällt.

Der Kauf von Mahnanträgen, das Ausfüllen der regelmäßig nicht sehr einfach verständlichen Formulare, das Absenden des Antrages an das Gericht und andere Tätigkeiten, die sonst mit der Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides verbunden sind, entfallen ebenfalls.

Gerichtsgebühren

Es entfällt der Weg, die Kosten für einen Mahnbescheid per Gerichtskostenmarken einzuzahlen, die zuvor beim Gericht erworben werden müssen. Werden nicht auf diese Weise die Gebühren an das Gericht gezahlt, erhält man nach etwa 2 bis 5 Wochen, je nach Arbeitsbelastung des Gerichts, eine Aufforderung, die Gebühr per Überweisung einzuzahlen, erst nach Eingang der Gebühr bei der Gerichtskasse wird dann der Mahnbescheid zugestellt. Erteilen Sie uns allerdings eine Einzugsermächtigung, werden wir die Gerichtskosten zunächst verauslagen und den Mahnbescheid umgehend für Sie beantragen.

Überwachung des Zahlungseinganges

Mit der Beauftragung einer Rechtsanwaltskanzlei zur Erwirkung eines gerichtlichen Mahnbescheides ist nach Erlaß des Mahnbescheides die Überwachung des Eingangs von Zahlungen des Schuldners verbunden, ebenso die Vorantreibung des Verfahrens sowie die Einleitung von Folgemaßnahmen (z.B. Zwangsvollstreckung).

Vertretung im weiteren Verfahren

Sofern dies gewünscht wird, können die beauftragten Anwälte den Gläubiger ebenfalls in einem Gerichtsverfahren vertreten, wenn der Schuldner Widerspruch gegen einen Mahnbescheid oder Einspruch gegen einen Vollstreckungsbescheid einlegt.

Einsparung der Kosten für eine eigene Mahnabteilung

Hervorzuheben ist hierbei eine nicht unerhebliche Reduzierung der eigenen Personal- und Sachkosten. Generell werden sämtliche Probleme von der Personalvorhaltung über die Schulung des Personals bei Änderungen der Rechtslage bis zur EDV-Beschaffung auf die Anwaltskanzlei verlagert.

Ein nicht zu unterschätzender weiterer Vorteil ist, dass das frei werdende Personal - häufig dem Unternehmen langjährig verbundene Mitarbeiter - in der Regel dem Unternehmen für andere Aufgaben zur Verfügung steht.

Eine Vielzahl von Unternehmen scheint der Ansicht zu sein, dass die Forderungsbeitreibung durch Anwälte teurer ist als die Bearbeitung durch eigenes Personal. Tatsächlich kann hiervon keine Rede sein, denn selbst bei Abrechnung uneinbringlicher Forderungen durch die Anwälte zu den vollen Gebührensätzen können sich bei den Unternehmen unter Umständen beträchtliche Einsparungen gegenüber der Bearbeitung mit eigenem Personal ergeben, die freilich nur zu erkennen sind, wenn man nicht nur an hohen Anwaltskosten Anstoß nimmt, sondern diesen kritisch den gesamten eigenen Aufwand bei Bearbeitung durch eigenes Personal gegenüberstellt.

Geltendmachen von Kosten, die durch den Zahlungsverzug des Schuldners verursacht werden:

Erstattungsfähig sind entsprechende Verzugskosten nur, wenn sie dem Verzug des Schuldners direkt zugerechnet werden können. In diesem Zusammenhang können Kosten für die Tätigkeit des eigenen Personals für die Eintreibung von Forderungen nicht als Verzugsschaden geltendgemacht werden, die Beauftragung eines Rechtsanwalts dagegen schon. Dies betrifft ebenso die Verzugszinsen sowie die Gerichtskosten für den Mahnbescheid.